„Das eigene Erfahren im Sehen, Wahrnehmen, Vermuten, Entdecken, Deuten, Erkennen heißt bei sich selbst ankommen“ 

Acryl auf Metall

Seit jeher arbeite ich vorzugsweise auf hartem Grund. Deshalb male und spachtele ich mit Acrylfarbe auf verzinkten Metallplatten. Dabei setze ich die Farbe ganz bewusst in Kontrast zu der reflektierenden Oberfläche der Stahlplatte.

In verbleibenden Freiräumen ergeben sich Reflektionen der Umgebung und / oder gleichzeitig auch vom Betrachter, die in das Bild integriert werden können. Daraus ergeben sich, je nach Betrachter-winkel, immer wieder neue Sichten, die gegebenen Teilformen ergänzen sich aus dem vorhandenen Spektrum der ganz persönlichen Bildvorstellung des Betrachters.

Facetten von Wirklichkeit

Auf mich wirkende Einflüsse verarbeite ich zu kaleidoskop-ähnlichen Facetten. Die unterschiedlichen Reize momentanen Erlebens werden gefiltert durch persönliche Erfahrungen, die mir einerseits Antworten für das Wahrgenommene geben können oder die mir neue Fragen aufwerfen. Für den Betrachter meiner Bildwelten ergeben sich aus den vielen  Darstellungsfragmenten eigene Interpretationsmöglichkeiten.

Oscar Wilde: Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Wer unter die Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr. Wer dem Symbol nachgeht, tut es auf eigene Gefahr. In Wahrheit spiegelt die Kunst den Betrachter und nicht das Leben“.         

Meine Bilder in der Technik Acryl auf Metall sind in weißen Holzrahmen mit Schattenfuge gefasst, die ich selber anfertige.

409-NACHTSICHT

A-61-WEIT-HINAUF

643-IM-ATELIER-SELBST

472-STRASSENSZENEN

552-DREI-QUITTEN

576-HAFENSINFONIE

A-58-DURCHDRINGUNG

420-QUADRAT-BLAU

553-ALLES-IM-FLUSS